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John P. Wilson, Boris Drozdek (Hg.):
„Broken Spirits“
Handbuch Traumatisierte Flüchtlinge

John P. Wilson, Boris Drozdek (Hg.):

Broken Spirits
Handbuch Traumatisierte Flüchtlinge

Dieses Handbuch bietet erstmals einen umfassenden Überblick über Traumatisierungen bei Flüchtlingen, Kriegs- und Folteropfern und die möglichen Therapieformen. Das Buch präsentiert die von erfahrenen Spezialisten weltweit gesammelten Erkenntnisse und stellt sie in kompakter Form für die Aus- und Fortbildung, Forschung und den therapeutischen Einsatz zur Verfügung.
Erzwungene Migration, Folter und politische Gewalt wirken sich oft extrem auf die seelische Gesundheit aus. „Broken Spirits“ behandelt daher besonders die individuellen Auswirkungen traumatischer Verletzungen auf die Psyche der Betroffenen. Dabei wird theoretisches Fachwissen mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis verknüpft. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die verschiedenen Gesprächstherapien, Einzel- und Gruppentherapien, unterstützende und traumabezogene Therapien. Andere relevante Themen, wie die Schaffung einer therapeutischen Allianz, die Behandlung unter Einsatz von Dolmetschern, die Übertragung und Gegenübertragung, die Organisation klinischer Supervision für Helfer zur Vermeidung einer sekundären Traumatisierung und Burnout, werden ebenfalls behandelt. Eine Auswahl der zahlreichen existierenden Formen nonverbaler Ansätze werden im Handbuch ausführlich vorgestellt, insbesondere die psychomotorische Therapie, die Körperpsychotherapie und die Kunst- und Musiktherapie. Diese Therapieformen werden häufig zur Unterstützung von Asylsuchenden und Flüchtlingen eingesetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Standardwerkes liegt in der Behandlung besonderer Fallgruppen. Hier geht es insbesondere um geschlechtsspezifische Fragen und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Dargestellt werden die Erfahrungen und Möglichkeiten mit dem Einsatz von Psychopharmaka und der psychosozialen Rehabilitation von traumatisierten Asylsuchenden und Flüchtlingen. Medizinische und chirurgische Komplikationen in der Arbeit mit Folteropfern und Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung werden ebenfalls erörtert. Ein weiterer Teil des Buches setzt seinen Schwerpunkt auf rechtliche, ethische und politische Perspektiven der Arbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen. Beim Umgang mit diesen entrechteten Menschen werden Mitarbeiter für seelische Gesundheit nicht nur mit den Folgen von Nervenzusammenbrüchen ihrer Klienten konfrontiert, sondern auch mit den Grenzen und dem Zusammenbrechen der sozialen und administrativen Systeme. Anwaltliches Handeln wird als integrierter Teil der Behandlung betrachtet. Die Autoren bieten praktische Richtlinien für rechtliche Hilfen und für politische Unterstützung.

Ca. 900 S., mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen, kt., erscheint vorauss. 3. Quart. 2010,
Subspreis bis Erscheinen € 49,90; danach ca. € 69,90
ISBN 978-3-86059-438-4

 

Leseproben

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Medienberichte


Zwischen Traum u. Trauma Innen-Absichten aus der Abschiebungshaft in Ingelheim

Zwischen Traum u. Trauma - Innen-Absichten aus der Abschiebungshaft in Ingelheim
 

Zwischen Traum u. Trauma

Innen-Absichten aus der Abschiebungshaft in Ingelheim

Alena Thiem hat Gefangene in der Abschiebungshaftanstalt besucht und das, was sie gehört und beim Zuhören wahrgenommen hat, aufgeschrieben. Herausgekommen sind subjektive Geschichten von fünf Menschen auf der Suche nach gelingendem Leben; raus aus einer Welt, die ihnen keine Perspektiven zu bieten hatte oder die bedrohlich war. Motive und Beweggründe, ihr Herkunftsland zu verlassen, sind unterschiedlich. Nachvollziehbar sind sie allemal, auch wenn Fragen bleiben. Die Verzweiflung, die Angst, das Unverständnis darüber, dass sie weggesperrt werden − manche über Monate − obwohl sie keine Straftäter sind, wird beim Lesen jeder Geschichte deutlich. Mit einem ausführlichen Glossar.

88 S., Großformat mit zahlr. Fotos, kart., € 12,90
ISBN 978-3-86059-436-0

 

Einleitung

„Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen“ Matth. 25, 36

Genau das hat die Erzählerin Alena Thiem getan: Sie hat im Sommer 2009 Gefangene besucht und das, was sie gehört und beim Zuhören wahrgenommen hat, aufgeschrieben. Das Ergebnis sind subjektive Geschichten von fünf Menschen auf der Suche nach gelingendem Leben; raus aus einer Welt, die ihnen keine Perspektiven zu bieten hatte oder die bedrohlich war. Motive und Beweggründe, ihr Herkunftsland zu verlassen, sind unterschiedlich. Nachvollziehbar sind sie allemal, auch wenn Fragen bleiben. Die Verzweiflung, die Angst, das Unverständnis darüber, dass sie weggesperrt werden − manche über Monate −, obwohl sie keine Straftäter sind, wird beim Lesen jeder Geschichte deutlich. Darum geht es uns mit diesem Band: Wir wollen die Menschen hinter den Mauern zeigen.

Freiheit ist ein hohes Gut und grundgesetzlich geschützt. Freiheitsentziehung kann deshalb nur durch ein Gericht nach eingehender Überprüfung angeordnet werden. Dass dies nicht immer mit der gebotenen Sorgfalt geschieht, belegt die Auswertung unseres Rechtshilfefonds aus dem Jahr 2009: Von den 66 bezuschussten Verfahren führte dies in über 40 Prozent mittelbar oder unmittelbar zur Entlassung der Menschen aus der Abschiebungshaft.

Die Arbeit im ökumenischen Projekt2 verschafft den dort tätigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Caritas und Diakonie täglich Zugang zu Abschiebehäftlingen. Ihre Lebenssituation ist der Öffentlichkeit weitgehend verschlossen. Mit dem vorliegenden Buch machen wir ein Fenster auf und geben allen Leserinnen und Lesern Einblicke in die Gedanken und Gefühle von Menschen hinter Stacheldraht und Gittern.

Zum Schutz der Betroffenen wurden die persönlichen Daten anonymisiert. Mit der Veröffentlichung sind die Erzählerinnen und Erzähler einverstanden. Am Ende jeder Erzählung wird der rechtliche Hintergrund des Falls sowie der Verbleibder Betroffenen − sofern geklärt − erläutert.

Unser herzlicher Dank gilt insbesondere den Erzählerinnen und Erzählern und auch Alena Thiem, der es gelungen ist, die Empfindungen der Inhaftierten spürbar zu machen.

Im Anhang befinden sich in Ergänzung zu den Geschichten
» Informationen über das ökumenische Projekt,
» Fakten und Zahlen über die Abschiebungshaft Ingelheim,
» ein Glossar, in dem fachspezifische Begrifflichkeiten erläutert werden.

Dr. Wolfgang Gern Hans
Vorstandsvorsitzender
Diakonisches Werk
In Hessen und Nassau e. V.

Hans Jürgen Eberhardt
Vorstandsvorsitzender
Caritasverband
für die Diözese Mainz e. V.

Die PDF Version der Einleitung u. das Inhaltsverzeichnis können Sie hier herunterladen:
Einleitung u. Inhaltsverzeichnis zum Buch


Elise Bittenbinder (Hg.):
Good Practice in the Care of Victims of Torture

Elise Bittenbinder (Hg.): Good Practice in the Care of Victims of Torture
 
Elise Bittenbinder (Hg.):

Good Practice in the Care of Victims of Torture

Diese Publikation, die von der Bundearbeitsmeinschaft der Behandlungszentren für Folteropfer (BAfF) herausgegeben wird, zeigt erstmals „Good Practice“- Beispiele in der Arbeit von Behandlungs- und Rehabilitationszentren. Gleichzeitig benennt der Band aber auch Probleme, die bei der Behandlung und Unterstützung von Flüchtlingen und Folteropfern auftauchen und gibt zahlreiche Empfehlungen und Anregungen, die in der praktischen Arbeit entwickelt wurden.

Der in englischer Sprache erschienene Band vermittelt anschaulich die Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze und Methoden, die in der Therapie und Unterstützung von Folteropfern Anwendung finden. Die vielfältigen Erfahrungen der Autorinnen und Autoren können so als Gerüst dienen, an dem sich andere Institutionen bei der Evaluierung und Entwicklung ihrer Arbeit orientieren können.

120 S., kart., € 14,90
ISBN 978-3-86059-437-9

 

Contents

You can download the PDF version of the introduction and the table of content here:
introduction and the table of content

Editorial

  1. 1. Introduction
  2. 1.1 Background
  3. 1.2 Objectives and organisational framework
  4. 1.3 About this publication
  5. 2. Methodology
  6. 2.1 Self-evaluation
  7. 2.1.1 Why is the method of self-evaluation so central to this project?
  8. 2.1.2 Some comments on self-evaluation
  9. 2.2 External evaluation: Outcome Mapping
  10. 2.3 Internal evaluation: self-evaluation as method
  11. 2.4 Specific methods: Team Days and feedback loops
  12. 2.4.1 Team Day 1 - description of proceedings and major steps
  13. 2.4.2 Team Day 2 - description of proceedings and major steps
  14. 2.4.3 Team Day 3 - description of proceedings and major step
  15. 3. Care for vulnerable refugees and victims of torture in Europe
  16. 4. Services offered by centres
  17. 4.1 About the Partner Organisations
  18. 4.1.1 Zebra, Austria - A holistic approach to the needs of traumatised people
  19. 4.1.2 Equator Foundation, the Netherlands - Linking mental health recovery to social integration
  20. 4.1.3 ICAR Foundation - A Romanian human rights initiative in a transitional political climate
  21. 4.1.4 XENION, Germany - The starting point is the story and the reality of clients’ lives
  22. 4.1.5 Primo Levi Association, France - Multidisciplinary care and support for victims of torture and political violence
  23. 5. Key issues and challenges
  24. 5.1 Political and social problem
  25. 5.2 Treatment
  26. 5.3 Advocacy
  27. 5.4 Organisational issues
  28. 5.5 Summary
  29. 6. Examples of good practice
  30. 6.1 XENION - Social work with refugees and victims of torture and human rights abuses
  31. 6.2 Equator Foundation - Restoration of an individual‘s psychological and social identity
  32. 6.3 Zebra - Professional interpreting in health-care settings
  33. 6.4 ICAR - An organisation using the chance to secure recognition for survivors in the Romanian society
  34. 6.5 Primo Levi Association - Treatment and support provided by a multiprofessional team working with an interdisciplinary approach
  35. 6.6 Summary
  36. 7. Conclusions and recommendations
  37. 7.1 Counselling
  38. 7.2 Institutions providing services
  39. 7.3 Decision making bodies
  40. 7.4 Quality assessment and development
  41. 7.5 Bucharest Declaration
  42. 8. Challenges for the future
  43. References
  44. Annex I - A simplified version of the empowerment tool
  45. Annex 2 - Project timetable

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BAFF (Hg.):
Begutachtung traumatisierter Flüchtlinge

BAFF (Hg.): Begutachtung traumatisierter Flüchtlinge
 
BAFF (Hg.):

Begutachtung traumatisierter Flüchtlinge

Eine kritische Reflexion der Praxis

Traumatisierte Flüchtlinge haben häufig im deutschen Asylverfahren keine Chance: Nur wer detailliert, in aller Ausführlichkeit, ohne Widersprüche und in der Chronologie der Ereignisse das Erlebte schildern kann, gilt bei den Behörden und Gerichten − als glaubwürdig. Gerade das, was der menschlichen Psyche dazu verhilft, ein Trauma zu überleben, wird hier zum Stolperstein und somit zur konkreten Gefahr der Abschiebung in das Land, in dem die schrecklichen Ereignisse erlebt wurden. Der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer vorgelegte Band setzt sich aus der Sicht von Ärzten, Therapeuten und Juristen kritisch mit diesem Dilemma auseinander.

112 S., kart., € 16,50
ISBN 978-3-86059-427-8

 

Vorwort

VORWORT

Wenige Bereiche verkörpern einen berufs-, nationalitäts- und politikübergreifenden Ansatz ausgeprägter als der Bereich der Flüchtlings- und Asylpolitik. Er bildet eine Plattform, auf der klare und unverwechselbare Stimmen gehört werden. Dazu gehören das internationale Recht, das die Menschenrechte sowie die rechtlichen Verfahren für Flüchtlinge vertritt sowie das inländische Recht, welches das nationale Ausländerrecht repräsentiert. Ebenfalls zählt die Mitsprache des Gesundheitssystems, das im Kontext vielschichtiger Kulturen und den Nachwirkungen bei Verlust und grausamen Menschenrechtsverletzung Hilfe leistet. Stimmen kommen auch aus der Politik. In der inländischen Politik konkurrieren möglicherweise die Agenden mit den Erwartungen, Bedingungen für die Integration zu schaffen. Und − nicht zu vergessen − die Stimmen der Bürger.

Es gibt heutzutage wahrscheinlich keine Gesellschaft mehr, in der die Themen Asyl, Flüchtlinge und Einwanderung nicht zu den alltäglichen Diskussionspunkten der Gemeinschaft und der Politik gehören. Der allgemeine Diskurs dreht sich um den Willen, diejenigen, die ankommen, aufzunehmen und zu beschützen oder aber er dreht sich um die Tendenz, zu verweigern oder zu unterlassen und zugleich Argumente zur Diskriminierung und Ausweisung zu finden.

Einwanderungspolitik im Allgemeinen und Flüchtlingspolitik im Speziellen sind zu den wichtigsten politischen Debatten geworden, vielleicht sogar besonders in Europa. Dort überschneiden sich Herausforderungen auf globaler Ebene mit politischen Veränderungen und Regulierungen einer stetig wachsenden europäischen Gemeinschaft. Es sind Bereiche, in denen politische und ideologische Verpflichtungen und Positionen ausgeprägt sind und in denen die Themen Wahrheit, moralische Verantwortung und Pragmatismus eine wesentliche Rolle spielen.

Mit anderen Worten: Es sind Bereiche, in denen gewöhnliche Anforderungen und Standards in Bezug auf Wahrheit, Objektivität, Vorurteilslosigkeit und professioneller Neutralität unter starke Spannung gesetzt werden und in dem berufliche und ethische Zwangslagen zum Tagesablauf gehören.

Innerhalb dieses extrem wichtigen, anspruchsvollen und komplexen Arbeitsbereiches kamen Experten aus Deutschland zusammen, um über die aktuellen Verfahren und Lösungen nachzudenken sowie einige der wichtigsten und schwierigsten Fragen aufzuwerfen. Jeder dieser Experten ist ausgestattet mit einem beachtlichen Wissen und praktischer Erfahrung im Umgang mit den juristischen, sozialen, politischen, gesundheitspolitischen und theoretischen Aspekten dieser Arbeit.

Welche Rolle spielt der Gesundheitszustand bei Asylanträgen? Wie steht es um den Zusammenhang zwischen einem erlebten Trauma, der Angst davor, alles noch einmal zu erleben und der wohlbegründeten Angst vor Verfolgung?

Wie viel zählt die Notwendigkeit der Rehabilitation und Behandlung nach traumatischen Vorfällen in Bezug auf die Notwendigkeit des Schutzes staatsbürgerlicher und politischer Belange? Und welche Rolle spielen die Dokumentation, die Bewertung und die Erhebung von Medizinern in diesem Zusammenhang − und wie sollte diese Arbeit ausgeführt werden? Die Hauptkapitel des Buches sind nicht zuletzt deshalb mit "Begutachtung traumatisierter Flüchtlinge − Kritische Reflexion der Praxis" überschrieben.

Die Notwendigkeit hoher Standards, professionell und ethisch begleitet von einer engen fachübergreifenden Zusammenarbeit, wird in der vorliegenden Arbeit besonders hervorgehoben.

Und es wird uns intensiv bewusst, dass heute keine Herausforderung wichtiger sein kann als die Sicherung der Rechte, nicht nur zum Schutz sondern auch zur Rehabilitation und Wiedergutmachung, derer, die schwere Menschenrechtsverletzungen erlitten haben. In einer Situation, in der Menschenrechts-schmähungen und im speziellen Folter, die schlimmste aller Übertretungen, als Mittel im Kampf gegen den Terrorismus aufgedeckt wurden, vermittelt ein Beitrag wie dieses vorliegende Buch sehr wichtige Botschaften. Es gibt keine Rechtfertigung für Folter. Folter muss bekämpft werden. Und Überlebende der Folter müssen wissen, dass sich ihrer Schicksale in einer gerechten und rechtsstaatlichen Art und Weise angenommen wird.

Nicht zuletzt muss der lange und komplizierte Prozess der Heilung und Behebung immer in enger Verbindung mit diesen rechtlichen und sozialen Prozessen gesehen werden. Die vorliegende Arbeit leistet dabei einen sehr wichtigen Beitrag.

Dr. Nora Sveaass, Psychologin,
Norwegisches Zentrum für Gewalt- und traumatische Stressstudien,
Mitglied des UN Komitees gegen Folter

Die PDF Version des Vorwortes können Sie hier herunterladen:
Vorwort zum Buch

Leseproben aus dem Buch

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Albert Riedelsheimer, Irmela Wiesinger (Hg.):
NaWa

Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (Hg.): NaWa - Informationen u. Übungen für traumatisierte Flüchtlinge u. ihre Angehörige
 
Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (Hg.):

NaWa

Informationen und Übungen für traumatisierte Menschen

NAWA - "der Ort der Geborgenheit" (kurdisch), so lautet der Titel der Information, die als CD-Serie in verschiedenen Sprachen traumatisierten Flüchtlingen und Opfern von Gewalt eine Hilfe sein soll.
Herausgegeber ist das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf, das seit 17 Jahren Erfahrungen in der Behandlung und Beratung von Flüchtlingen hat, die in Deutschland Schutz suchen und vor Krieg, Verfolgung, Vertreibung und Menschenrechtsverletzungen aus ihren Heimatländern geflohen sind.
Diese CD ist ein Novum, da sie kulturelle und sprachliche Besonderheiten berücksichtigt und in Muttersprachen produziert ist, in denen es keinen Zugang zu diesen Informationen gibt.

deutsch: ISBN 978-3-86059-511-4
türkisch: ISBN 978-3-86059-512-1
kurdisch/kurmanci: ISBN 978-3-86059-513-8
kurdisch/sorani: ISBN 978-3-86059-514-5
albanisch: ISBN 978-3-86059-515-2
englisch: ISBN 978-3-86059-516-9
französisch: ISBN 978-3-86059-517-6
persisch/ farsi: ISBN 978-3-86059-518-3
tamil: ISBN 978-3-86059-519-0

 

Inhalt

Teil 1: Informationen

  1. 1. Einleitung
  2. 2. Was ist ein Trauma?
  3. 3. Ayse und Mahmut erzählen
  4. 4. Jeder Mensch reagiert anders
  5. 5. Soziale Unterstützung hilft
  6. 6. Trauma-Zusammenfassung
  7. 7. Was sind Traumareaktionen?
  8. 8. Typisches Symptom: Wiederholende Erinnerungen
  9. 9. Trauma-Gedächtnis
  10. 10. Tipps zu Flash-back
  11. 11. Typisches Symptom: Vermeidungsreaktionen
  12. 12. Typisches Symptom: Übererregung
  13. 13. Tipps und Selbsthilfemöglichkeiten

Teil 2: Übungen

  1. 14. Wirkung innerer Bilder
  2. 15. Entspannungsinduktion: über Atmung
  3. 16. Entspannungsinduktion: über Muskelentspannung
  4. 17. Imaginationsübung: Ort der Geborgenheit
  5. 18. Imaginationsübung: Garten

Audioprobe

Hier finden Sie eine Audioprobe (mp3) der NaWa CD in albanischer Sprache.


DRK (Hg.):
Materialien zur Traumaarbeit mit Flüchtlingen

DRK (Hg.): Materialien zur Traumaarbeit mit Flüchtlingen
 
DRK (Hg.):

Materialien zur Traumaarbeit mit Flüchtlingen


Aspekte professionellen Handelns

Herausgegeben vom Deutschen Roten Kreuz
Gefördert aus Mitteln der Europäischen Kommission

In insgesamt sechs als eigenständige Hefte konzipierten Manualen werden die verschiedenen Aspekte der Beratung, Betreuung und Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen dargestellt. Die Manuale werden in einem Ordner geliefert und nach Bedarf in Zukunft ergänzt.
Ordner mit 6 Manualen € 35,00
ISBN: 978-3-86059-420-9

Die Manuale sind auch einzeln erhältlich, jeweils zum Preis von € 7,80 (ab 10 Exemplaren € 7,00 ab 50 Exemplaren € 6,00)

Manual 1: Psychische und physische Reaktionen von Flüchtlingen nach Kriegs- und Gewalterfahrungen. Über den Umgang mit dem Trauma, von Kathrin Groninger, Irene Petzoldova, Joachim Rüffer, Wiebke Würflinger,
ISBN: 978-3-86059-421-6

Manual 2: Trauma des Exils. Abhängigkeitssyndrom. von Wolf Bernhard Emminghaus, Juliane Grodhues, Werner Morsch,
ISBN: 978-3-86059-422-3

Manual 3: Zusammenarbeit von Sozialarbeit und Psychologie in der Traumaarbeit mit Flüchtlingen: Synergetische Effekte im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, von Wolf Bernhard Emminghaus, Juliane Grodhues, Werner Morsch,
ISBN: 978-3-86059-423-0

Manual 4: Interkulturelle Kompetenz von Wolf Bernhard Emminghaus, Juliane Grodhues, Wernder Morsch,
ISBN: 978-3-86059-424-7

Manual 5: Sprachmittler im Beratungs- und Behandlungskontext, Radmila Tosic-Mernarzadeh, Claudia Egenolf, Carmen Giesin, Asuman Besikci,
ISBN: 978-3-86059-425-4

Manual 6: Helping and treating traumatised refugees - A professional approach, Manfred Mohr (ed)
ISBN: 978-3-86059-426-1

280 S., kart., € 35,00
ISBN des Gesamtwerkes im Ordner
ISBN 978-3-86059-420-9

 

Einführung

Flüchtlinge leiden unter einer Vielzahl von Bedingungen und Störungen, sind komplex belastet. Flüchtlinge suchen Schutz vor Verfolgung durch ihr (oder in ihrem) Herkunftsland, sie leiden aufgrund der Vorerfahrungen im Heimatland auch auf der Flucht. Flüchtlinge leiden im Aufnahmeland. Hier setzt das neue Handbuch „Materialien zur Traumaarbeit mit Flüchtlingen“ an.

In insgesamt sechs als eigenständige Hefte konzipierten Manualen werden die verschiedenen Aspekte der Beratung, Betreuung und Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen dargestellt. Die Manuale werden in einem Ordner geliefert und nach Bedarf in Zukunft ergänzt. Jedes Manual kann auch einzeln bestellt werden.

Medienberichte


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